Snap Sock – a bit more clever.

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Geht die Welt jetzt unter oder wieder nicht?

28. November 2012 by Snap Sock

Das Volk der Maya, das vor mehreren tausend Jahren in Mesoamerika eine besonders hoch entwickelte Kultur hervorgebracht hat, ist seit kurzem in aller Munde. Grund dafür ist ein Kalender, den die Astronomen der Maya erstellt haben und der für den 21. Dezember 2012 eine Besonderheit aufweist. Da endet er nämlich. Nun glaubt ein großer Teil der Menschheit, zu diesem Termin geht die Welt unter, während ein anderer Teil der Menschheit glaubt, dass es kein Weltuntergang ist, wenn ein Kalender endet. Sonst hätten wir das Problem jedes Jahr zu Sylvester. Leider können wir die Maya nicht mehr fragen, ihre Hochkultur ist schon vor längerer Zeit verschwunden. So wissen wir nicht genau, was da kurz vor Weihnachten passiert. Vielleicht einfach gar nichts, oder es gibt einen Stau auf der A7 – oder aber wir sind die ersten und einzigen Menschen, die einen Weltuntergang live, in Farbe und in 3D erleben können, ohne im Kino eine dieser Brillen aufsetzen zu müssen. Das Snapsock Team hat zu dem Thema eine klare Meinung: Wenn der Menschheit nur noch wenig Zeit bleibt, sollte sie diese nicht mit dem Sortieren ihrer Socken verbringen. Falls aber die Welt auch nach dem 21.12. noch existiert, sind Snap Socks ein prima Weihnachtsgeschenk! Unser Tipp: Ordern Sie rechtzeitig, im Falle eines Weltuntergangs liefern wir, ohne die Ware zu berechnen.

Skeptisches Denken und Sockenmonster

12. November 2012 by Snap Sock

Menschen, die nicht alles glauben, was man ihnen vorsetzt, werden Skeptiker genannt. Diese kritische Herangehensweise ist die Grundlage für die Philosophie des Skeptizismus, die den Zweifel selbst zum Prinzip des Denkens erhebt. Skeptiker bestreiten, dass es eine Wahrheit gibt, die nachweislich gesichert ist. Denn jeder Beweis einer sogenannten Tatsache beruht auf Annahmen, die man zuerst beweisen muss, bevor man sie als gesichert ansehen darf. Außerdem gibt es zu so ziemlich jeder Behauptung eine Gegenbehauptung, die auch richtig sein kann. Wer also wissen will, wie man den Einfluss des Mondes auf die Menschen misst oder wie man beweist, dass Menschen von Außerirdischen entführt werden, dem sein das Buch von Christoph Bördlein empfohlen, das man hier kaufen kann. Der Titel „Das sockenfressende Monster in der Waschmaschine. Eine Einführung ins skeptische Denken“ gefällt uns natürlich besonders. Wobei uns egal ist, ob es nun Monster in der Maschine gibt oder nicht. Wir wissen, dass unsere Snap Socks nicht gefressen werden, weil sie sich gegenseitig vor dem Monster beschützen – bis das Gegenteil bewiesen wird.

Ein Dorf feiert den Tag der Witwersocken.

2. November 2012 by Snap Sock

Kaum jemand würde das östereichische Dorf Herrnbaumgarten kennen, hätte das „Schlusslicht“ der Tagesschau nicht unlängst von den kuriosen Einfällen seiner Bewohner berichtet. Zum Glück wissen wir jetzt alle, was ein dort lebender Bildhauer und Kunstlehrer mit Freunden bei einem vergorenen Traubensaft ersonnen hat. Neben lauter schrägen Einfällen wie einem Denkmal für den Vogel Strauß und diversen Ämtern für Flaschenpost ist es vor allem eine Wäscheleine, die vorbeikommende Wanderer fasziniert. An ihr baumeln Hunderte sogenannter „Witwersocken“ und trauern um ihr verloren gegangenes Gegenstück. Einmal im Jahr wird hier der Einzelsockenwandertag gefeiert, inklusive Sockengeläut und Requiem. Die merkwürdigen Ideen haben Erfolg, das Dorf wird unter Touristen immer beliebter. Uns freut es natürlich, dass wieder jemand auf das Problem herrenloser Einzelsocken hinweist, das unserer Ansicht von Politik und Öffentlichkeit nicht genügend beachtet wird.

Das Patent schützt eine gute Idee.

25. Oktober 2012 by Snap Sock

Wenn etwas erfunden wird, auf das die Menschheit seit langem gewartet hat, kann das sehr lukrative Folgen haben. Dabei möchte natürlich vor allem der Erfinder selbst am Verkauf seiner Erfindung verdienen, denn erstens ist sie seines Geistes Kind und zweitens hat er oft erhebliche Mittel in sie investiert. Um ihn von Nachahmern zu schützen, die seine Idee stehlen wollen, stellt das Patentamt Patente aus. Zum Patent angemeldet werden können im Allgemeinen nur unveröffentlichte Erfindungen. Das bedeutet: Etwas, das patentiert werden soll, darf der Allgemeinheit vorher nicht bekannt sein. Auch der Erfinder selbst sollte sein Werk der Öffentlichkeit nicht zeigen bevor die Patentanmeldung erfolgt ist. Um ein Patent erteilt zu bekommen, muss der Antragsteller nachweisen, dass seine Erfindung gewerblich anwendbar ist und eine gewisse Erfindungshöhe aufweist. Dies bedeutet, dass die Idee nicht besonders naheliegend sein darf. Das Patent verbietet zwanzig Jahre lang die Nutzung der Erfindung ohne Zustimmung des Patentinhabers. Dies gilt ab dem Tag nach der Anmeldung und nur für das Land, in dem das Patent erteilt wurde. Ein sehr gutes Beispeil für ein Patent, auf das die Menschheit gewartet hat, sind die Socken, die beim Waschen zusammenbleiben und deshalb nicht mehr sortiert werden müssen.

Mit grünen Socken in den Bundestag?

15. Oktober 2012 by Snap Sock

Hinter jedem erfolgreichen Produkt steht eine gute Idee. Und zu jedem Einfall gehört ein Mensch, der von einem Geistesblitz getroffen wurde. Im Fall von Snap Sock ist das Professor Dr. Dennis De, der im Gespräch mit einem Freund die Lösung für das Problem verschwundener Einzelsocken fand. Als Professor für Economics und Entrepreneurship an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen hat Herr De von Berufs wegen ein gutes Gespür, was die Umsetzung von Ideen in marktfähige Produkte angeht. Jetzt will Dennis De seine Erfahrungen und Ideen zugunsten der Allgemeinheit nutzen: Er kandidiert für die Grünen als Bundestagskandidat im Kreis Göppingen. Da fragen wir uns doch, ob wir unserem Snap Sock Erfinder zur Steigerung seiner Bekanntheit eine „Grüne Socken Kampagne“ empfehlen dürfen?

Zu unrecht ein Schimpfwort: der Sockenschuss.

2. Oktober 2012 by Snap Sock

Wenn wir von jemandem sagen, er habe einen Sockenschuss, so ist das selten nett gemeint. Der Begriff bezeichnet einen Menschen, der nicht ganz normal ist und Dinge tut, die andere nicht tun. Wir wollen jetzt nicht darüber raisonnieren, was als normal betrachtet wird und was nicht. Vielmehr interessiert uns die Frage, was denn ein „Sockenschuss“ wirklich ist. Die Wikipedia fördert Erstaunliches zutage. Vor langer, langer Zeit, als die Socke mit dem praktischen Druckknopf noch nicht erfunden worden war, hatte man vor allem in Großwäschereien das Problem, die vielen Socken sortieren zu müssen, die dort täglich gewaschen wurden. Um sich die Arbeit zu vereinfachen, nähte man die beiden Socken eines Paares mit wenigen Stichen zusammen. So blieben sie in der Maschine und danach beieinander. Da das Nähgarn nicht verknotet wurde, ließen sich die Socken später leicht trennen. Man sieht, der Sockenschuss ist ein direkter Vorfahre der Snap Sock Idee. Warum allerdings eine so gute Idee später mit „nicht ganz richtig im Kopf“ verbunden wird, wissen wir leider auch nicht.

Millionengaudi: Das Oktoberfest 2012 ist eröffnet.

24. September 2012 by Snap Sock

Es gibt schönere Dinge im Leben als unter der Waschmaschine nach verloren gegangenen Socken zu suchen. Eines davon ist der Besuch des Münchener Oktoberfests, von den Einheimischen kurz „Wiesn“ genannt. Ehemals ein traditionell bayerisches Fest ist die Wiesn inzwischen zu einem Weltbierfest geworden. Insider berichten von Australiern, die mit einer Flotte von Großraumjets zum Feiern nach Bayern kommen. Es soll Stadtteile in München geben, die von Wohnmobilen aus ganz Europa belagert werden. Knapp sieben Millionen Besucher kamen im letzten Jahr, die meisten von ihnen wollen unbedingt wiederkommen. Trotzdem ist die Wiesn kein reines Touristenspektakel, bayerisches Brauchtum hat hier immer noch einen hohen Stellenwert. Schon am ersten Wochenende gab es den traditionelle Trachten- und Schützenzug. Fast 10.000 Mitglieder von Trachten- und Brauchtumsgruppen zogen durch München, gefolgt von den prachtvollen Pferdegespannen der Münchner Brauereien.

Das Rätsel der verschwundenen Socke.

18. September 2012 by Snap Sock

Eine große Düsterkeit liegt über der Stadt. Im Lichte einer altersschwachen Straßenlaterne ist ein Paar Socken unterwegs nach Hause. Der stolze Sockerich umklammert das kleine Söcklein fest, damit er sie nicht verliert. Doch leider hält er sie nicht fest genug. Da plötzlich ein heftiger Windstoß! Die Laterne verlischt. Im selben Augenblick verschwindet eine der beiden Socken auf Nimmerwiedersehen. Der scheckliche Moment dauert kaum eine Sekunde. Die kleine Socke spürt noch, wie ihr Partner ihr entrissen wird. Dann ist sie ganz allein in der kalten dunklen Nacht. Voller Angst und Schrecken eilt sie zu nächsten Wache. Doch die Polizei will ihr ihre Geschichte nicht glauben. Wie kann es sein, dass Socken, die zusammengehören, getrennt werden? Wie kann eine stolze Socke so einfach vom Erdboden verschwinden?

Unser kleines Strümpflein gibt nicht auf, es wendet sich an den berühmten Detektiv mit der Pfeife im Mund. Der eilt sofort an den Tatort, und seinem feinen Gespür entgeht der ganz leichte Geruch nach Feinwaschmittel nicht, der in der Luft liegt. Mit der Lupe findet der geniale Kriminalist mehrere Schleifspuren auf dem Pflaster. Der Beweis, dass sich zur Tatzeit eine vagabundierende Waschmaschine in der Nähe aufgehalten hat. Er wendet sich an die einsame Socke und sagt: “Ihr geliebter Partner ist höchstwahrscheinlich von einer verbrecherischen Waschmaschine ins Weltall verschleudert worden. Da kann man nichts tun.“

Ist das wirklich das Ende? Ist dieses graumsame Ende allen Sockenpaaren vorbestimmt, die nicht durch einen Druckknopf zusammengehalten werden? Fortsetzung folgt … (oder auch nicht.)

Wie man mit Socken die Intelligenz misst.

13. September 2012 by Snap Sock

Wirklich intelligente Menschen haben sicher schon gemerkt, dass niemand so genau weiß, was Intelligenz wirklich ist. So kennt die Psychologie keine einheitliche Definition, stattdessen bedient man sich verschiedener Intelligenzmodelle. Da gibt es die kristalline Intelligenz, die alles Wissen und alle Fähigkeiten umfasst, die wir im Leben gelernt haben. Fluide Intelligenz hat nichts mit dem Konsum von Flüssigkeiten zu tun, schon gar nicht mit alkoholischen. Vielmehr bezeichnet man damit angeborene Fähigkeiten wie geistige Kapazität und Auffassungsgabe. Seit 1904 versuchen Forscher mit den verschiedensten Methoden, bei ihren Mitmenschen deren Intelligenzquotienten zu ermitteln. Die Tests sind heftig umstritten, dabei ist aus unserer Sicht das Thema ganz einfach zu verstehen: Ein intelligenter Mensch verbringt sein Leben nicht mit stumpfsinnigen Tätigkeiten, wenn er es vermeiden kann. Wer also immer wieder längere Zeit mit dem Sortieren von Socken verbringt, obwohl Snap Sock längst von schlauen Menschen erfunden worden ist, der zählt wohl nicht zu den hellsten Lichtern. Zum Glück braucht sich niemand damit abzufinden – auf dieser Website findet sich auch eine Bestellmöglichkeit.

Bekannter Autor dreht die Uhr zurück.

5. September 2012 by Snap Sock

Wie wäre es, wenn man die Zeit anhalten könnte? Schöne Momente würden sich vielleicht noch intensiver auskosten lassen. Oder wenn man die Zeit sogar zurückdrehen könnte? Vielleicht ließe sich dann der Lauf der Welt sogar ein bisschen verändern. Viele Bücher und Filme haben sich der Thematik angenommen, von H.G. Wells „Zeitmaschine“ über „Zurück in die Zukunft“ bis hin zu „12 Monkeys“. Jetzt versucht der Erfolgsautor Martin Suter sich an dem Stoff. In „Die Zeit, die Zeit“ geht es um das Experiment, die Zeit „ungeschehen“ zu machen, indem man die Welt wieder in den Zustand bringt, in dem sie einmal war. Was zuerst wie ein verrücktes Gedankenspiel klingt, wird zu einer spannenden Geschichte, die nicht nur die Fans des Autors in ihren Bann zieht. Allerdings: Auch wenn sich die Zeit nicht anhalten oder zurückdrehen lassen sollte, auf jeden Fall kann man sparsam mit ihr umgehen.