Snap Sock – a bit more clever.

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Geordnete Verhältnisse.

16. April 2013 by Snap Sock

Zu den deutschen Tugenden, für die wir in der Welt bekannt sind, gehört nicht zuletzt unser Sinn für Ordnung. Natürlich ist das eine protestantische Tugend. So weist der Apostel Paulus die Gemeinde der Korinther in den Worten der lutherschen Übersetzung brieflich an: „Lasset alles ehrbar und ordentlich zugehen.“ War die strenge Beachtung der Ordnung zuerst vor allem ein christliches Gebot, wurde ab dem 18. Jahrhundert auch in Familien, Schulen, Gemeinden, Staat und Militär „Zucht & Ordnung“ gefordert. Heute sieht man das Thema eher kritisch. „Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen“ ist die zeitgemäße Antwort auf eine Ordnung, die oft zur reinen Schikane wurde. Wehrpflichtige aller Alterstufen wissen, was gemeint ist. Wir von Snapsock möchten allerdings davor warnen, die Ordnungsliebe voreilig zu verteufeln. Denn wer stundenlang nach einzelnen Socken sucht, hat weniger Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Dazu kommt, dass Ordnung heute nichts mehr mit „Zucht“ zu tun hat, ein kleiner Druckknopf tut es auch.

Gesucht: Suchmaschine

10. April 2013 by Snap Sock

Klar wissen Sie, liebe Leserin und lieber Leser, was eine Suchmaschine ist und wie sie diese benutzen! Doch finden Sie nicht auch, dass „Suchmaschine“ ein etwas irreführender Begriff ist für etwas, das gar keine richtige Maschine ist, sondern nur ein Etwas im weltweiten Internet? Wie viel toller wäre es doch, wenn jemand bereits eine richtige Suchmaschine erfunden hätte! Wir stellen uns darunter einen kleinen Apparat vor, dem man sagen könnte, was man sucht, zum Beispiel „Schlüssel“. Schon würde sich das Ding durch unseren Haushalt wühlen, und in wenigen Sekunden mit dem Suchergebnis, unserem Schlüsselbund wieder erscheinen. Wahrscheinlich funktioniert das so, dass die Suchmaschine ununterbrochen durch die Wohnung krabbelt und sich merkt, wo alles liegt. Deshalb würden auch komplizierte Anfragen das Maschinchen nicht aus der Puste bringen, zum Beispiel „diese hässliche Vase, die ich vor 20 Jahren von Vera geschenkt bekommen habe“. Das Komfort-Modell hätte auch ein elektronisches Auge. Davor könnte man eine Socke halten, und schon bringt das Ding die gesuchte andere Socke. Wetten, dass jeder gern so eine Suchmaschine hätte. Wir sollten das mal zum Patent anmelden.

Sommerzeit, gestohlene Zeit?

4. April 2013 by Snap Sock

Mit Zeitdieben kennen wir uns aus, schließlich widmen wir unsere Zeit und Energie einer Erfindung, die verhindert, dass uns unsere Socken die Zeit stehlen. Umso empörter sind wir, wenn uns jetzt von ganz offizieller Seite eine Stunde entwendet wurde. Am Ostersonntag hat wieder einmal die Sommerzeit begonnen und eine Stunde Schlaf ist spurlos verschwunden. Seit im Jahre 1784 der amerikanische Erfinder Benjamin Franklin in einem Brief an eine Zeitschrift die Einführung solch einer Zeit vorschlug, um Kerzen zu sparen, ist die Maßnahme umstritten. Gehasst von denen, die früh aufstehen müssen, wird sie von denen geliebt, die sich gern an langen Sommernächten erfreuen. Ob die Zeitumstellung wirklich Energie spart, konnte nie nachgewiesen werden. Natürlich, so wenden die Befürworter der Sommerzeit ein, bekommen wir die Stunde ja im Herbst zurück, im Jahre 2013 am 27. Oktober. Das ist dann auch der Unterschied zu den Stunden, die uns durch langwelige Arbeiten wie Socken sortieren verloren gehen und die wir lieber für schöne Dinge zur Verfügung hätten – im Sommer wie im Winter.

Suchen ist schön. Aber nur zu Ostern!

27. März 2013 by Snap Sock

Kurz vor Ostern möchten wir schnell noch etwas festhalten, das uns mehr als merkwürdig erscheint: Unter bestimmten Umständen kann sogar das Suchen Spaß machen. Menschen, die unter der Woche mit zuammengebissenen Zähnen ihre Waschmaschine nahezu demontieren, weil schon wieder eine Socke spurlos verschwunden ist, solche Leute verstecken zum Osterfest Eier und lassen andere danach suchen. Warum?

Das Ei gilt als Symbol der Fruchtbarkeit, der jungfräulichen Geburt und sogar der Wiederauferstehung. Das erklärt aber nicht die Sache mit dem Suchen. Wikipedia behauptet, die erste Erwähnung des Brauches, Eier für Kinder zu verstecken, stamme von 1700. Der Abt eines Klosters habe davon in seinem Tagebuch berichtet. Seit dieser Zeit werden bunte Eier versteckt, manchmal so gut, dass man sie erst nach Jahren wiederfindet. Den suchenden Kindern erzählte man, dass diese Eier vom Hahn, dem Kuckuck, dem Fuchs, dem Storch oder dem Hasen stammen. Erst in neuerer Zeit hat sich der Osterhase als Eierbringer überregional durchgesetzt. Wir geben jetzt die Suche nach Gründen für den Brauch auf! Das Team von Snap Sock wünscht Ihnen, dass Sie alle versteckten Eier finden und über die Feiertage keine Socken vermissen! Frohe Ostern, liebe Leser!

Frühlingsgefühle!

19. März 2013 by Snap Sock

Wenn wir im Norden Deutschlands aus dem Fenster gucken, sehen wir auf eine Winterlandschaft wie auf einer Weihnachtskarte. Dabei ist der Frühling längst unterwegs, und er wird sehnlichst erwartet. Die Tage werden länger. So steigen die Temperaturen, wenn sie nicht gerade von ungünstigen Wetterphänomen daran gehindert werden. Das Licht und die Wärme lassen das Leben zurückkehren. Mit den ersten Schneeglöckchen, die sich aus dem Boden wagen, beginnt der Vorfrühling. Wenn die Knospen der Apfelbäume sich öffnen, gilt das als Zeichen, dass der Frühling in voller Blüte ist. Spätestens dann haben wir Menschen Frühlingsgefühle. Das Licht der Sonne sorgt dafür, dass unser Körper wieder mehr Serotonin und Dopamin ausschüttet, was zu einer leichten Euphorie führen kann. Natürlich ist dieses Phänomen in Zeiten elektrischen Lichts nicht mehr so stark zu beobachten wie früher. Doch auch der moderne Mensch sehnt sich im Frühjahr besonders stark nach einem Partner, eine Folge des höheren Hormonspiegels im Blut. Jetzt wollen wir raus an die frische Luft und dort all die schönen Dinge tun, auf die wir im Winter verzichten mussten. Zum Glück liegen unsere Socken schön sortiert im Schrank, so dass wir keine Zeit mit Suchen und Sortieren verschwenden müssen. Deshalb unser Fazit: Snap Socks sind gut für die Liebe!

Faule Äpfel und gute Ideen.

12. März 2013 by Snap Sock

Der Dichter Friedrich Schiller ist nicht nur für seine Dramen berühmt, sondern auch für die besondere Art, mit der er seine Kreativität beflügelte. Beim Dichten brauchte er den Geruch überreifer Äpfel, die langsam vor sich hin faulten. Der Philosoph Jean-Paul Sartre konnte am besten im Café arbeiten, andere bekommen ihre Einfälle unter der Dusche.

Wir lernen daraus, dass, wenn es um Kreativität geht, keine Regeln gelten. Man kann immer und überall auf gute Ideen kommen. Nur nehmen die meisten Menschen ihre Einfälle nicht besonders ernst und notieren sie nicht. Ein echter Erfinder dagegen ist immer mit Papier und Stift für einen Einfall gerüstet. So hat Dennis De die Snap Socks nicht am Schreibtisch erdacht, sondern an einem Neujahrsmorgen im Gespräch mit einem Freund. Dieser hatte zwei verschiedene Socken an den Füßen, was zum Thema eines längeren Gesprächs wurde. Man sprach über Sockenmonster und Waschmaschinen, man überlegte sich, wie einem solchen Problem beizukommen wäre, und am Ende entstand die Idee, Socken mit einem Druckknopf zu versehen. Solche verrückten Einfälle hat wohl jeder einmal, doch Dennis De notiert die Idee und beschäftigte sich danach intensiv mit der Umsetzung. Das Ergebnis können auf dieser Website bewundern – und bestellen.

Johannes und Margarethe

5. März 2013 by Snap Sock

Wenn wir über berühmte Paare sinnieren, fallen uns nicht unbedingt zuerst Filmschauspieler und Prominente ein. Die mögen zwar sich zwar publicitywirksam zusammen finden, doch oft folgt das “zerronnen” viel zu schnell auf das “gewonnen”. Bekannte Paare suchen wir deshalb nicht in der Klatschpresse, sondern zum Beispiel in den Märchen der beiden Brüder namens Grimm. Das vielleicht bekannteste von ihnen erzählt von zwei Kindern eines armen Holzfällers. Die beiden wurden von den Eltern im Wald zurückgelassen und gerieten in die Gewalt einer bösen Hexe, aus der sie sich mit Mut und List befreien konnten. Die Grimms schrieben das Märchen um 1810 nieder, nachdem sie es in Hessen mehrmals erzählt bekommen haben. Die Namen der Kinder sind die damals gebräuchlichsten Vornamen Johannes und Margarethe in einer verniedlichten Form. Seit dem Erscheinen der Grimmschen Märchensammlung haben unzählige Kinder die schaurige Geschichte vor dem Schlafengehen erzählt bekommen. Inzwischen ist „Hänsel und Gretel“ Teil der Volkskultur, es gibt Parodien Lieder, Theaterstücke, Opern und unzählige Verfilmungen. Somit ist das Paar, das die Hexe besiegt hat, noch viel berühmter als unsere Snap Sock Paare. Aber wer weiß, wie lange noch?

Ein berühmter Satz.

25. Februar 2013 by Snap Sock

Als 1989 die Berliner Mauer fiel, wurde überall viel geredet und manches gesagt, doch kaum ein Satz hat sich so stark ins kollektive Gedächtnis eingeprägt wie dieser: “Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört.” Lange dachte man, der ehemalige Berliner Bürgermeister und Bundeskanzler Willy Brandt habe diese Worte während seiner Rede am Tag nach dem Mauerfall ausgesprochen. Doch auf den Mitschnitten ist nichts davon zu hören. Inzwischen weiß man, der Gedanke stammt wirklich von „Willy“, doch gesagt hat er ihn ganz anders. Als der Grenzübergang Invalidenstraße geöffnet wurde, sprach der Altkanzler in das Mikrofon des WDR: „Dies ist … auch eine Aufforderung an uns alle, nun noch eine Menge zusätzlich zu tun, damit das wieder zusammengefügt wird, was zusammengehört.“

Inzwischen ist der Ausspruch Allgemeingut geworden und wird ununterbrochen zitiert und ironisiert. „So planscht immerhin zusammen, was sonst nicht zusammen gehört.“ schreibt zum Beispiel Spiegel Online in einer Filmkritik. Bei soviel Kreativität wollen wir nicht zurückstehen und geben hiermit zu Protokoll:

Snap Socks – Man klickt zusammen, was zusammen gehört.

Kleine Schule für glückliche Paare

15. Februar 2013 by Snap Sock

Wir alle träumen von der großen Liebe und halten es für selbstverständlich, dass wenn wir erstmal den Richtigen oder die Richtige gefunden haben, alle Probleme enden. Doch stimmt das? Oder gehört mehr dazu, ein gutes Paar zu sein? Wenn heute eine Ehe durchschnittlich nur 15 Jahre dauert, kann das nicht nur damit zu tun haben, dass wir uns  in die Falschen verlieben. Wir scheinen verlernt zu haben, worauf es ankommt, wenn wir als Paar Jahrzehnte zusammen bleiben wollen. Ein ganz wichtiger Faktor dabei ist Toleranz, und damit ist das Gegenteil von Optimierung gemeint. Wer sich darin übt, mit dem zufrieden zu sein, was er hat, statt alles neu und besser haben zu wollen, tut den ersten Schritt zum langandauernden Glück. Klar ist es schade, dass der Liebste keinen Spaß am Shopping hat. Doch darüber zu jammern bringt gar nichts. Im Gegenteil, das stetige Nörgeln höhlt die vorhandenen Gemeinsamkeiten aus, und bald macht unsere ganze Partnerschaft keinen Spaß mehr. Noch schlimmer ist es, den eigenen Partner mit anderen zu vergleichen und sich zu fragen, ob er oder sie wirklich das Beste ist, was man bekommen kann. Solche Gedanken töten die Liebe schneller als eine Fliegenklatsche die Fliege. Viel besser ist es, wir konzentrieren uns darauf, was uns zusammenhält. Bei Snap Socks ist es ein kleiner Druckknopf, der dafür sorgt dass ein Sockenpaar durch dick und dünn zusammen bleibt. Wenn es doch in unseren Beziehungen auch so einfach wäre.

Als Waschmaschine zum Karneval

12. Februar 2013 by Snap Sock

Fastnacht ist nicht etwa die Zeit nach dem Sonnenuntergang, sondern die sogenannte fünfte Jahreszeit. Die katholische Tradition sieht nämlich eine 40 tägige Fastenzeit vor Ostern vor, die am Aschermittwoch beginnt. Im Mittelalter, als die Fastenregeln sehr streng waren und das Wort „Wellnes-Diät“ noch völlig unbekannt, kam der Brauch auf, am Tag vorher noch einmal ordentlich einen drauf zu machen. Die einzelnen Bräuche, die sich zur Fastnacht etabliert haben, beruhen zum Teil auf heidnischen Ritualen zur Begrüßung des Frühlings. Das erste Fest dieser Art, von dem wir wissen, fand bereits vor 5000 Jahren in Mesepotamien statt, aber auch Griechen und Römer veranstalteten große Gelage, bei denen Herren und Sklaven die Rollen tauschen.

Im modernen Deutschland gibt es Viele, die den Karneval ekstatisch begehen, zum Beispiel in Köln, Düsseldorf, Mainz oder in vielen südeutschen Gemeinden. Andererseits schütteln in protestantischen Gegenden viele Menschen den Kopf über die nach ihrer Ansicht alberne Veranstaltung. Doch im Norden wie im Süden feiern die Kinder mit Begeisterung Fasching. So sieht man am heutigen Faschingsdienstag überall geschminkte und verkleidete Prinzessinnen, Sternenkrieger, Piraten, Superhelden oder Katzen zum Kindergarten oder zur Schule gehen. Falls Sie, liebe Leser, noch ein Kostüm suchen: Warum gehen Sie nicht mal als Waschmaschine?